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Klangschichten

Atem - Klang - Stimme

"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann
und worüber zu schweigen unmöglich ist." 

(Viktor Hugo)

Dieses Zitat beschreibt wunderbar das, was die Musiktherapie ausmacht und so lade ich Sie herzlich zum Stöbern auf meinen Seiten ein. 

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Sommerfrische

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,
das durch den sonnigen Himmel schreitet. 
Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
mit einem grünen Reis. 

Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser.
Weil`s wohltut, weil`s frommt. 
Und bist du ein Mundharmonikabläser
und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.

Und lass deine Melodien lenken
von dem freigegebenen Wolkengezupf. 
Vergiss dich. Es soll dein Denken
nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf. 
(
Joachim Ringelnatz)

Die große Sommerpause steht bevor - eine Zeit, in der wir vielleicht etwas zur Ruhe kommen und Kraft tanken können. Ich möchte euch alle einladen, in dieser Zeit immer mal wieder „Denkpausen“ einzulegen - siehe auch den letzten Satz im Gedicht von Joachim Ringelnatz! Doch wie schaffen wir es, dieses Dauergeplapper im Kopf abzustellen? Eine schöne Übung ist es, die ganze Aufmerksamkeit der Stille hinter den Klängen / Geräuschen zu widmen, denn jeder Ton, jedes Geräusch wächst aus der Stille und geht in die Stille zurück. Wenn wir aufmerksam lauschen, kommt der Verstand allmählich zur Ruhe, denn wir können nicht gleichzeitig denken und aufmerksam sein. 

Ich wünsche allen von Herzen einen schönen Sommer und immer wieder schöne Augenblicke der Achtsamkeit.